Anwendung, Planung und Konstruktion

In der Planungsphase kann  der Anwender im Grundriss mit der Trasse schnell und einfach eine 3D-Planung entwickeln, das Kanalaufmaß und den  Druckverlust berechnen. Mit dem Ein- bzw. Anbauverfahren wird die Planung in eine detaillierte Montagezeichnung erweitert.

Als Trasse wird die Konstruktionslinie bezeichnet, die es ermöglicht, im "Einstrichverfahren" den Kanalverlauf vorzugeben. Der Linienverlauf kann im 3D Bereich einfach über die intelligente Smartlinie oder über spezielle Filterfunktionen und transparente Winkeleingaben dem Gebäude angepasst werden.

Mit den bekannten CAD Befehlen, wie z.B. "Stutzen", "Dehnen", "Abrunden" usw. wird eine exakte Kanalführung konstruiert.

Für die Anbindungen an die jeweiligen Luftauslässe steht eine Automatik zur Verfügung. In dieser Option kann der Anwender entscheiden, wie die Auslässe angebunden werden sollen. Für jede beliebige Anbindeart steht eine Automatik zur Verfügung.

Jede einfache AutoCAD-Linie kann in eine Trasse umgewandelt werden. Dieser werden dann Dimensionen zugeordnet und es kann eine Kanalauslegung durchgeführt werden. Ein integrierter Kanalschieber ermöglicht die Ermittlung aller relevanten techn. Werte.

Über Attributsdefinitionen werden den Auslässen Luftmengen und Druckverluste zugewiesen. Mit dem optionalen Berechnungsmodul mit der Vorgabe der maximalen Geschwindigkeit oder dem maximalen Verhältnis von Höhe zu Breite werden die Kanalquerschnitte automatisch ermittelt. Es wird die Länge der Übergänge angegeben und die Anbindung mit z.B. Flexrohr bestimmt. Nach der Auswahl des Startobjekts wird nach Bestimmung eines gewünschten Layers die automatische 3D-Generierung gestartet. Aus einer Einstrichdarstellung wird in kürzester Zeit eine realitätsgetreue 3D Darstellung erzeugt, die es ermöglicht, auch auf schwierigste Einbausituationen zu reagieren. Es können automatisch Schnitte und Ansichten generiert werden. Auch Änderungen werden in kürzester Zeit eingearbeitet. Die gewerksübergreifende Kollisionsprüfung hilft dem Anwender bei der Koordination der einzelnen Gewerke. 

Zahlreiche Beschriftungsmöglichkeiten, wie z.B. die Flanschbemassung, intelligente Infoschilder oder die autom. Höhenkoten unterstützen den Anwender in einem professionellen Layout. Die Beschriftung kann im Modellbereich und im Layout erfolgen. Sie ist assoziativ, dadurch werden alle Änderungen und Redimensionierungen sofort aktualisiert.

Für nachträgliche Änderungen und Redimensionierungen stehen zahlreiche Hilfsmittel zur Verfügung, Abmessungen von kompletten Strängen werden mit einer einzigen Funktion geändert. Komplexe Kanalverbindung werden automatisch erzeugt. Verbindungswinkel können vorgegeben, bzw. aufgrund der Konstruktion auch automatisch bestimmt werden. Die C.A.T.S. eigene Hide-Funktion sorgt dafür, dass bei überdeckender Darstellung die verdeckten Teile gestrichelt dargestellt werden. Zum Abschluss erfolgt über das optionale Berechnungsmodul eine Druckverlustkalkulation 

Nach der Konstruktion erfolgt über das Berechnungsmodul eine Massenermittlung. Die Stücklisten sind frei konfigurierbar und liefern dem Anwender jede gewünschte Information. Die Ausgabe erfolgt in verschiedenen Formaten wie z.B. Excel, Access usw.

Die Berechnung erfolgt getrennt nach Luftart, z.B. Zuluft und Abluft. Die Zetawerte werden dynamisch ermittelt und liefern somit ein genaues Ergebnis. Sind Regulierungen an einzelnen Auslässen notwendig, werden diese Werte aufgelistet. Im Berechnungsdialog können einzelne Strecken sofort angezeigt werden, ferner erfolgt auch eine Visualisierung des ungünstigsten Weges. Als Ausdruck stehen u.a. Excel und "PDF" zur Verfügung.

 

 

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